Dienstag, 24. Januar 2012

1. Dankbarkeits Stammtisch in Deutschland

Wie wir uns in Zeiten von Computer und Fernsehen wieder mehr in der Realität verständigen können.

EINLADUNG – Zum Dankbarkeits Stammtisch

Zeit: am Freitag dem 10.02.2010 um 19.00 Uhr

Ort: D 83410 – Laufen Rottmayrstr. 24 (im blauen Haus)

Kosten: freiwillige Spenden – was es dir wert ist

ZIEL: Mehr Miteinander statt Gegeneinander. Menschen wieder zusammenzubringen. Gründung eines Netzwerkes, welches die Stärken, Fähigkeiten, Talente und Leidenschaften, aber auch Wünsche der Teilnehmer untereinander verbindet.

Programmpunkte:

  • Mehr Eigenverantwortung anstatt sich auf den Staat zu verlassen
  • Wie ich durch Dankbarkeit erfolgreicher, glücklicher und zufriedener wurde
  • Wie können wir besser leben ohne jemand anderem zu schaden
  • Warum für Rechnungen dankbar sein?
  • Verbindung zwischen „Einheimischen und Zugereisten“
  • Verbindung zwischen Generationen und Berufsgruppen
  • Mehr Unabhängigkeit und Autonomie durch das Miteinander
  • Stärkung unserer Region und der Betriebe durch die Möglichkeit das Unternehmen oder die Dienstleistung 5 min vorzustellen oder durch Empfehlungen zufriedener Menschen.
  • Das Geheimnis meines Lebens

Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt, wird auch mit dem Schatten zu leben wissen.

Warum?

Wenn wir uns bewusst daran erinnern, wofür wir dankbar sein können, dann macht sich ein tiefes Gefühl der Befriedigung, der Zufriedenheit und der Freude in uns breit.

Montag, 22. August 2011

LOSLASSEN - Lebensfreude


Liebe Leserin und Leser dieses Blogs, nachdem ich mich für alles von Herzen im Juli bei euch bedankt habe, immerhin waren es über 20 000 Zugriffe, möche ich euch alle auch hier über meine Beiträge und Artikel informieren.

Wie ich ja schon geschrieben habe, gibt es seit Juli 2011 nicht nur eine neue Firma die Begleitung mit Herz und Liebe, wo ich als Lebensfreudetrainer arbeite.

Hier halte ich Vorträge über Lebensfreude, Dankbarkeit und Zufriedenheit, sowie wie ich die Sonne in meinem Herzen zum strahlen bringe.
http://herzundliebe.com/anmeldung-zur-reservierung/

Besonders glücklich bin ich über den Umstand, dass ich mit diesem Gewerbe kein Geld verdienen muss, sondern spende die gesamten Einnahmen der Lebenshilfe Salzburg. Ich finde es sehr positiv hier etwas gefunden zu haben, was meinem Leben einen echten Sinn gibt und ich durch meine Tätigkeit, der Menschheit etwas von meinem Glück zurückgeben kann.

Nun aber zu meiner 10 teiligen Serie über Loslassen

Teil 1 Buchzusammenfassung "Das Geheimnis des Loslassens"


Sich von Wünschen, Ängsten und Vorstellungen zu befreien und damit
sich selbst zu besiegen, ist wohl die größte Herausforderung,
die jeder einzelne Mensch in diesem Leben annehmen kann.

(Master Han Shan)


mehr dazu nun hier
LOSLASSEN Teil 1

weiter geht es dann Morgen mit Loslassen Teil 2

beste Grüße von Helmut






Donnerstag, 14. Juli 2011

20.000 mal Danke für 2 Jahre Treue


Unglaublich aber wahr, gestern habe ich den 20.000 Besucher dieser Homepage gezählt. Vor ungefähr 2 Jahren am 01. 07. 2009 ging diese erstmals online.

Es ist eine große Freude, so vielen Menschen eine kleine Freude gemacht zu haben.

Da aber im Leben nichts bestehen bleibt, so habe auch ich mich weiterentwickelt und nicht nur eine neue Homepage gestaltet, sondern dazu auch noch die Firma Herz und Liebe gegründet. Mit dieser Firmengründung ist ein weiterer Traum wahr geworden, wobei die neue HP: www.herzundliebe.com ebenfalls am 01.07 diesmal aber 2011 online ging. (Technik durch meinen Freund Jürgen Tesch aus Freiburg)

Ich habe lange überlegt, ob ich diese Webseite noch im Internet lassen soll, da ich in den letzten Jahren sehr viel über loslassen gelernt und jede Menge Erfahrungen dazu gemacht habe.

Mir persönlich gefällt die neue HP www.herzundliebe.com eindeutig besser, ich kann sie auch technisch besser und vor allem selber betreuen und jederzeit einige Artkel ändern. Außerdem habe ich auch noch einen sehr schön gestalteten neuen Blog indem ich in Zukunft noch viel mehr schreibe.
Hier der Textbeitrag zum 1. Blog in meiner neuen Homepage
Die Website Freude im Leben enthält vor allem Informationen über das Leben, ein Dankbarkeits-, ein Wunsch- und ein Gästebuch, wo sich die Leser eintragen können.
Freude im Leben
Hier bei der Herz und Liebe geht es mir aber vor allem darum, den Lesern ein Bild von mir und meiner Sonne im Herzen zu vermitteln.
Dieser Blog …
  • … ist immer aktuell,
  • … beschreibt meine Gedanken und Gefühle,
  • … informiert über Veranstaltungen,
  • … enthält Beiträge von Freunden mit Verlinkungen zu deren Webseiten,
  • … enthält Buchzusammenfassungen. Da meine größte Leidenschaft neben der Begleitung mit Herz und Liebe dem Lesen und Schreiben dient, stelle ich gerne immer wieder mal solche Buchzusammenfassungen in diesen Blog.
  • … ebenfalls in diesem Blog zu finden sind Verlinkungen zu Freunden, welche sehr schöne Powerpointpräsentationen erstellt haben, oder auch wunderbare YouTube-Videos voller Liebe und Gefühl mehr dazu unter All Romantic Love in Facebook,
  • … eine Verlinkung zu über 500 Weisheitsgeschichten und den Gedanken dazu von meinem Freund Werner Forneberg,
  • … aber auch ein Anmeldeformular zur Reservierung für die Begleitung mit Herz und Liebe, denn wir leben nun einmal in einer Zeit, in der wir zum jetzigen Zeitpunkt mit Geld noch sehr viel Gutes in die Welt bringen können.
So liebe Freunde, dies war ein kurzer Einblick in die neue Welt meiner wunderschönen Homepage. www.herzundliebe.com

Ich habe mich aber entschlossen, diese "Freude im Leben" Webseite ebenfalls im Netz zu lassen, denn immerhin haben sich in den letzten 2 Jahren 558 Menschen in eines der 3 Bücher eingetragen und meine Wertschätzung für diese Menschen und deren Beitrag überwiegt die monatlichen Kosten, sodass ich mir den Luxus leiste 2 Webseiten im Netz zu betreiben. Niemand und kein Eintrag hier soll so einfach verschwinden solange ich € 15.- monatl. für dieses Hobby übrig habe.

Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich und bin von tiefstem Herzen dankbar unter all den 558 Einträgen hier und bei über 200 000 Besuchern nur 3 negative (teils verletztende Einträge bekommen zu haben) Ich habe auch diese 3 stehen gelassen und keinen einzigen Beitrag gelöscht, denn der Leser hat sich die Mühe gemacht seine Zeit zu opfern und seine Sicht der Dinge hier zu schreiben, warum soll ich diese dann löschen, auch wenn ich anderer Meinung bin.

Außerdem habe ich bis jetzt insgesamt 120 Beiträge geschrieben und um die wäre es ebensso schade, wie für alle anderen Informationen hier.

Nicht zu vergessen die über 500 Geschichten von meinem Freund Werner Forneberg aus Bremen, die jeden Tag neu aktualisiert werden.

Darum liebe Besucherinnen und Besucher werde ich in Zukunft auch diesen Blog weiter wöchentlich oder manchmal sogar täglich aktualisieren und bedanke mich für eure Treue in diesen 2 Jahren.

wünsche Euch allen viel Sonne im Herzen, mit besten Grüßen aus Salzburg euer Helmut

Freitag, 27. Mai 2011

Wahrer Reichtum (sehr schöne Geschichte meines Freundes Werner)



Eine sehr schöne Geschichte meines Freundes Werner Forneberg aus Bremen über Reichtum, Glück und Zufriedenheit.

„Der Kluge begreift, dass er reich ist, und lebt glücklich.
Der Törichte verschwendet sein Leben, um zu Reichtum zu gelangen.“
Konfuzius



Ihr Lieben, heute Morgen möchte ich Euch eine kleine Geschichte von Anthony de Mello erzählen:

„Was ist Reichtum?“

„Ein Mann sagte zu seiner Frau: „Weißt Du, Liebling, ich werde sehr hart arbeiten. Und eines Tages werden wir dann reich sein.“ Seine Frau antwortete: „Wir sind schon reich, denn wir haben einander. Eines Tages werden wir vielleicht auch Geld haben.“



Ihr Lieben,


solange es Menschen gibt, so lange gibt es auch schon den Traum vom Reichtum.
Menschen sind als Gold-, als Diamanten- oder Schatzsucher durch die Welt gezogen und haben auf den großen Fund gehofft, der sie aller materiellen Sorgen entledigen und ihnen ein Leben in Saus und Braus ermöglichen sollte.

Einige dieser Menschen haben nach entbehrungsreichen Jahren ihr Ziel tatsächlich erreicht, aber wir wissen aus den Unterlagen der ehemaligen Goldgräberstädte in den USA und Kanada, dass die allermeisten Menschen (über 95 % !)
in ihrer Sehnsucht nach Gold jammervoll gescheitert sind und anschließend ärmer waren als zuvor, denn sie haben oft ihr letztes Geld für die Goldgräberausrüstung und Goldgräberlizenz ausgegeben.
Das Streben nach materiellem Reichtum ist nichts Verwerfliches und es ist nicht dagegen zu sagen, wenn jemand, der fleißig ist, über genügend geldliche Reserven verfügt, dass er sich keine Sorgen machen muss.

Was uns de Mello mit seiner kleinen Geschichte sagen möchte, ist dies:

Ändere Deine Blickrichtung!
Das Verhalten des Mannes in der kleinen Geschichte ist nicht deshalb falsch, weil er fleißig ist und hart arbeiten will, sondern weil er die Ansicht vertritt, er werde fleißig sein und hart arbeiten und dann würden er und seine Frau eines Tages in der Zukunft reich sein.

De Mello möchte uns klar machen, dass wir HIER und JETZT auch ohne viel Geld und Wohlstand bereits reich sind, wenn wir nur unsere Augen öffnen und bereit sind, den Reichtum zu sehen!


Der wahre Reichtum unseres Lebens sind unsere Partnerin, unser Partner, unsere Kinder und Enkelkinder, unsere Verwandten, Freunde und Bekannten.

Der wahre Reichtum unseres Lebens sind das Lächeln eines Kindes, die Freundlichkeit eines Nachbarn, die Hilfsbereitschaft eines Freundes, die Blumen, die Sonne, das Singen der Vögel, das In-Sich-Ruhen, das Einfach-Glücklich-Sein, die Freude, die Hoffnung, die Zuversicht, der Mut.

Die Liste unseres wahren Reichtums ist fast unendlich lang, wenn wir darüber nachdenken.

Und dieser Reichtum steht uns JETZT und HEUTE zur Verfügung.

Der materielle Reichtum, den viele Menschen erstreben und von dem sie glauben, dass er sie glücklich machen werde, liegt aber in der Zukunft und im Streben nach diesem Reichtum übersehen wir den Reichtum, der vor uns liegt und der von uns
JETZT und HIER gesehen werden möchte.

Erst dann, wenn wir im HEUTE begreifen, dass wir bereits unendlich reich sind, wenn wir nur offen dafür sind, dann mag eines guten Tages auch der materielle Reichtum dazukommen. Das ist dann wie das Sahnehäubchen auf einem leckeren Apfelkuchen, aber auch ohne die Sahne schmeckt der Apfelkuchen köstlich.


Ihr Lieben,
lasst uns unsere Sehnsucht nach Reichtum nicht auf die Zukunft verschieben, sondern lasst uns begreifen, dass wir im HIER und JETZT bereits reich sind.

Das ist das Zentrale in unserem Leben, alles Andere ist dann eine Zugabe.

Ich wünsche Euch einen ruhigen und fröhlichen Start ins Wochenende und grüße Euch alle sehr herzlich aus Bremen

Euer fröhlicher unbeschwerter Werner

Montag, 23. Mai 2011

Selbstdarstellung oder "Was könnten denn die anderen sagen"

..
Liebe Freunde und Leser dieses Bloges.

Da ich von der Freude im Leben, der Sonne im Herzen und dem Paradies für unsere Tiere nicht nur schreibe, sondern dies vor allem selbst lebe und umsetze ist es in letzter Zeit wieder ein wenig ruhig geworden auf
diesen Seiten und dieser Homepage.

Meine besondere Fähigkeit ist es ja, nicht nur Träume und Visionen zu haben, sondern vor allem diese auch zu realisieren.

Zuletzt war sehr viel über Stallseminare, Kuhpraktiker und unsere Tiere zu lesen. Auch auf diesem
Gebiet versuche ich mich weiterzuentwickeln und ständig Verbesserungen vorzunehmen. Da dies mein persönlicher Blog ist, mit meinen persönlichen Gedanken, erlaube ich mir auch einmal ein paar kritische Worte zu schreiben.

Aufgrund der vielen positiv
en Berichterstattungen in den Medien (größte Zeitung des Landes, Fernsehen (ORF), Rundfunk, Austria Presseagentur, Buchautoren und Fachzeitschriften usw. über unsere Tiere, unseren Bauernhof, und unsere Ansichten zur Landwirtschaft ist der Neid und die Mißgunst vieler Menschen besonders oft zu spüren. Andere wiederum finden das Ganze nur übertrieben und lächeln darüber.

Einige haben mich gefragt, ob ich mich dadurch nur selbst darstellen und in den Mittelpunkt rücke
n will.
Hier meine ganz klare Antwort dazu.

NEIN ich habe kein Interesse mich in den Mittelpunkt zu stellen, aber ich habe ein großes Bedürfnis unsere Leistungen und positiven Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Es gibt in Österreich tausende Bauern die sich um das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Tiere kümmern. Gerade in diesem Land machen sich die Menschen viele Gedanken um die Natur, den Boden, das Grundwasser und die Haltungsbedingungen für die Tiere.

Es stimmt mich aber se
hr traurig, wenn ich dann in Büchern von "den 50 größten Bio Lügen" oder in einem Buch "Schmeckts noch" und vielen anderen Büchern lese, wie unsere Nahrungsmittel angeblich erzeugt werden. In einigen Internetforen, wird vor allem von Prominenten des öffentlichen Lebens dazu aufgerufen sich "Vegan" zu ernähren.

Ich bin aber davon überzeu
gt, dass wir persönlich auf unserem Bauernhof und viele andere Bauern bei uns in Österreich noch echte Lebensmittel von bester Qualität erzeugen. Wir haben uns hier trotz der ganzen Globalisierung ein kleines Paradies bewahrt, dass es zu erhalten gilt. Um dieses Paradies jedoch erhalten zu können, müssen wir Bauern die Gemeinsamkeit mit der restlichen Bevölkerung suchen, denn die sind es, welche jeden Tag darüber entscheiden, welche Produkte sie kaufen.

Wenn wir die anderen Menschen für uns und unsere Produkte gewinnen wollen, ist es aber auch u
nsere Aufgabe, klar und deutlich unsere Werte und den Mehrwert des Produktes zu vermitteln. Ich finde es völlig falsch einen höheren Milchpreis erzwingen zu wollen, indem man die Milch innerbetrieblich verwertet (ein schöneres Wort für wegschütten) wobei noch immer Millionen Menschen verhungern.
Dass muss nicht sein, gehen wir doch gemeinsam einen anderen Weg.

Erklären wir den Menschen, doch alle positiven und schönen Seiten unserer Lebensmittelproduktion.
  • Zeigen wir ihnen das Wohlbefinden unserer Tiere,
  • zeigen wir ihnen unsere tägliche Arbeit. Lassen wir sie einen Tag auf unserem Bauernhof erleben, was es heißt Bauer zu sein mit all der vielen Arbeit, die wir trotz maschineller Unterstützung immer noch haben.
  • Erklären wir den Kindern, wie wir gesunde Produkte erzeugen und wie gut es den Tieren bei uns Bauern geht.
  • Machen wir die Tierschützer zu unseren Verbündeten, denn sie haben eine unglaubliche Medienpräsenz und Macht in der Öffentlichkeit.
  • Nützen wir die Chancen, welche die moderne Informationsgesellschaft uns bietet, mit Internet, Homepage, digitalen Medien, Fernsehen und Rundfunk.
  • Machen wir kostenlose Werbung, beim direkten Gespräch mit den Konsumenten, bei Veranstaltungen usw. für unsere Bauernhöfe, unsere Tiere, unsere Leistungen wie Landschaftspflege, Grundwassersicherung, Schutz von Grund und Boden, die wir täglich erbringen, aber auch für unsere Werte und für was wir mit unserem Bauernhof stehen.
  • Ich stehe für die Produktion von Bio Heumilch, einem großartigen Lebensmittel von dem es in Europa nur mehr 3 % gibt und mein Traum ist es, dafür einmal € 1.o.- zu bekommen. Dafür müssen wir aber den Mehrwert den Menschen vermitteln und nicht ständig jene belächeln, die dies bereits jetzt tun. Dazu gehört natürlich auch den Tieren ein entsprechendes Wohlfühlgefühl zu vermitteln und dieses zu vermarkten.



Viele Landwirte haben eine Massagebürste und einen Wohlfühlstall, aber nur wenige davon gehen damit in die Öffentlichkeit und zeigen ihre positiven Leistungen.


Sie jammern dafür viel lieber am Stammtisch über den schlechten Milchpreis und die Vorschriften von Brüssel.

Wenn dann der Ärger und Frust wieder einmal groß genug sind, wird in verschiedenen Städten gegen vieles demonstriert und auch Milchstreiks organisiert. Früher habe ich ebenso gehandelt, da ich es auch nicht anders gekannt habe. Es wäre aber völlig falsch deswegen jetzt jemanden ein Vorwurf zu machen.

Ich für mich persönlich gehe da einen anderen Weg. Diesen neuen Weg habe ich meiner Frau zu verdanken und bin sehr glücklich darüber. Auch wenn es ein sehr schwieriger Weg mit vielen Hindernissen und menschlichen Enttäuschungen ist.

So ist es dennoch für mich ein Weg, denn ich aus voller Überzeugung gehe. In Dankbarkeits Stammtischen versuche ich die Menschen auf unsere Werte und unsere Produkte aufmerksam zu machen. Gleichzeitig versuche ich möglichst viele Landwirte zu finden und zu überzeugen, diesen Weg ebenfalls ein Stück zu begleiten.

Bei allen großartigen Leistungen die viele Landwirte erbringen und allen Komfort die vor allem in Laufställen den Tieren geboten werden, glauben die Menschen noch immer, dass es Massagebürsten und Kuhmatratzen nur auf Gut Aiderbichl von Michael Aufhauser gibt.

Wie sollen sie denn auch etwas anderes glauben, wenn viele Bauern ihren Tieren zwar ein echtes Wohlfühlparadies bieten, aber niemand davon berichtet.


Tue Gutes und sprich darüber
  • denn erstens kann man dadurch sehr viel Positives bewegen
  • zweitens bringt man oft Menschen dazu, ebenfalls Gutes zu tun und darüber zu sprechen,
  • und drittens ist es den Menschen sehr wichtig, dass sie wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Da sind sie auch durchaus bereit für ein Produkt mehr zu bezahlen.

Viele von uns haben gelernt sich zurückzuhalten, mit dem Strom zu schwimmen und nur in ganz seltenen Fällen ihre Meinung zu sagen und zu dieser Meinung auch zu stehen.
Nur ja nicht auffallen, ist bei vielen Menschen die Devise.

"Was könnten denn die anderen sagen", damit kämpfen sehr viele von uns.
Menschen die den Mut haben, ihre ehrliche Meinung zu sagen und zu ihrer Überzeugung zu stehen, werden anfangs belächelt, dann bekämpft und später kommt man drauf, dass ihre Ansichten eigentlich ganz sinnvoll wären, wenn es dann nicht schon zu spät ist.



Donnerstag, 31. März 2011

Paradies für Tiere


Information über Kuhpraktiker und Stallseminare

Meine Frau und ich haben 2005 den Bauernhof von unseren Eltern übernommen. Unser Ziel war es nach der Übernahme sofort einen Laufstall für unsere Tiere zu bauen. ( bis 2005 waren die Tiere alle im Anbindestall angehängt).

Nach damaligem Vorbild von Gut Aiderbichl habe ich davon geträumt, ein Paradies für unsere Tiere zu errichten, was uns mittlerweile auch gelungen ist.
Dies ist umso erfreulicher, da wir im Gegensatz zu Herrn Aufhauser mit unseren Tieren auch Geld verdienen müssen, um den Bauernhof erhalten zu können.

Gleichzeitig haben wir auch damit begonnen unsern Betrieb auf Bio umzustellen.

Mittlerweile können wir sagen, dass sich nach 5 Jahren der Laufstall bestens bewährt hat und wir ständig versuchen noch etwas zu verbessern, um das Wohlbefinden der Tiere zu steigern.

Da es meiner Meinung nach aber im Leben um wesentlich mehr geht, als nur um Geld zu verdienen und seinen Besitz zu vermehren, habe ich mich 2007 noch entschlossen, die Ausbildung zum diplomierten Mentaltrainer zu absolvieren.

Bitte verstehen sie mich nicht falsch. Geld ist schön, wichtig und notwendig, denn damit kann man sehr viel Gutes tun. So haben wir von 2005 bis 2010 insgesamt € 500.000.- in die Landwirtschaft investiert und dabei blieben ca. 450. 000.- im Umkreis von 20 km.
Wir haben mit dem Geld also nicht nur ein Paradies für unsere Tiere errichten dürfen, sondern auch viele Arbeitsplätze in unserer Region damit gesichert.

Die schönsten Dinge im Leben habe ich bis jetzt aber immer ohne Geld bekommen, nur war mir das vorher nicht so sehr bewusst. Dies erklärt auch, warum ich mich zur Ausbildung als Kuhpraktiker entschlossen habe.

Motiv:
Überall hört und liest man in der Werbung von glücklichen Tieren und welch Insel der Seligen wir in Österreich mit unserer klein bäuerlichen Struktur sind. Ich finde dies sehr positiv.
In Zukunft werden wir Bauern meiner Meinung nach nur bestehen können, wenn wir anders wirtschaften als der Rest Europas.

Wir müssen alles versuchen um wieder Lebensmittel und nicht Nahrungsmittel zu erzeugen. Wir müssen unseren Produkten wieder mehr Wertschätzung entgegenbringen und dies beginnt meiner Meinung nach schon bei der Behandlung des Bodens und der Behandlung unserer Tiere.
Wenn sich die Tiere so richtig wohlfühlen, hat man als Bauer nicht nur ein gutes Gewissen, sondern kann damit auch zum positiven Image unserer Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag leisten.

Es geht nicht darum irgendetwas schönzureden, sondern authentisch zu sein. Nur damit behalten wir Bauern unsere Glaubwürdigkeit und können die Konsumenten Vertrauen in unsere Lebensmittel haben.
Hier gilt ein sehr großer Dank den Medien und vor allem auch den Salzburger Nachrichten.

Denn nur durch ihre positive Berichterstattung ist es möglich, diese kleinen Paradiese bei uns in Österreich zu erhalten. Nur wenn die Kunden Vertrauen in unsere Produkte haben, sind sie auch bereit einen höheren Preis dafür zu bezahlen.


Kuhpraktiker:

Wissen, reden und schreiben allein ist zu wenig, man muss auch etwas TUN. Deshalb habe ich die Ausbildung zum Kuhpraktiker gemeinsam mit 15 anderen Landwirten gemacht. Ziel ist es dabei sogenannte Stallseminare leiten zu können. Es ist dies ein völlig neues Konzept, welches in Dänemark seit vielen Jahren sehr erfolgreich durchgeführt wird.
Am 7. März 2011 wurde ein Stallseminar in dieser Form zum erstenmal bei uns auf dem Bauernhof durchgeführt.

Stallseminare:

Hier treffen sich 5 bis 10 Bauern egal ob Bio oder nicht, um gemeinsam in einer bestimmten Zeit Erfahrungen auszutauschen und Verbesserungen vor allem im Stallbereich und im Umgang mit den Tieren zu erzielen. Jeder Landwirt berichtet von einem Bereich in dem es besonders gut läuft auf seinem Betrieb und zwei Bereichen, indem er eine Verbesserung oder Tipps von seinen Berufskollegen wünscht. Dies erfordert besonderes Vertrauen denn um etwas zu verbessern, ist es nötig nicht nur den Stall und die Tiere zu besichtigen, sondern auch alle vorhandenen Aufzeichnungen zu analysieren.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Wohlfühlen der Tiere gelegt. Sowohl der Umgang mit den Tieren, die Haltungsbedingen und die Tiergesundheit stehen im Vordergrund, aber auch die Fütterung ist bei vielen Betrieben ein großes Thema.

Da sich im Laufe eines Jahres alle Mitglieder dieses Stallseminares auf ihren Betrieben gegenseitig besuchen, kann jeder Bauer von den Ideen und Tipps seiner Berufskollegen profitieren. Es ist eine große WIN WIN Situation für alle Beteiligten und am Ende vor allem für die Tiere.

Unser Stall:
Ich möchte hier einige besondere Wohlfühlfaktoren für unsere Tiere aufzählen

* Massage und Putzbürste automatisch - Hier können sich die Tiere sowohl reinigen, als auch massieren lassen. Sie können diese selbst in Betrieb nehmen, sobald sie ihren Kopf oder Rücken anheben, schaltet sich diese Massagebürste automatisch ein.

* Putz und Massagebürste mechanisch - hier können sich die Tiere durch eigene Bewegungen sowohl reinigen als auch selbst massieren, diese Bürsten sind sowohl bei den Kühen, Jungtieren und bei den Islandpferden vorhanden.

* Für jede Kuh besteht ein eigener Freßplatz und dazu für alle gemeinsam noch eine Futterraufe mit Heu. Da wir Bio Heumilch erzeugen bekommen die Tiere nur Gras und Heu als Grundfutter. Dazu haben wir ein Futterband wo die Tiere Tag und Nacht fressen können, was sie wollen. Durch die großen Tränkebecken, steht den Tieren auch rund um die Uhr frisches Trinkwasser zur Verfügung. Ebenso können sie unbegrenzt an Salzsteinen lecken, welches aus Bergkern gewonnen wurde.

* Für jedes Tier im Stall besteht die Möglichkeit einen Auslauf in der frischen Luft zu benützen. Eine Besonderheit sind die Liegeboxen im Auslauf, welche wir den Tieren zusätzlich zu den Liegeboxen im Stall anbieten. Im Sommer liegen die meisten Kühe draußen auf den Liegenboxen. Diese bestehen aus sogenannten Kuhmatratzen, welche unter dem Gummi montiert sind.

* unsere Kühe können es sich aussuchen, ob sie lieber in Tiefbuchten mit Stroheinstreu liegen oder auf den Kuhmatratzen mit Einstreu.

* sehr gut bewährt hat sich auch eine eigene Abkalbe und Krankenbox, wo die Tiere ihre Ruhe vor den den anderen Kühen haben.

* für die Klauenpflege haben wir einen eigenen Klauenpflegestand auf den Liegeboxen montiert, um so schneller und effizienter den Tieren helfen zu können.

* besonders erfreulich für uns ist die Tatsache, dass die Tiere sowohl im Stall als auch im Auslauf sich frei bewegen können und wenn sie wollen direkt vom Auslauf auf die Weide gelangen.

* für die Düngung des Bodens ist es auch noch erwähnenswert, dass bei uns die Gülle vom Mist getrennt wird und so ist es uns auch noch möglich Festmist und damit Humus auf Grund und Boden zu bringen. Seit neuestem befassen wir uns auch mit effektivem Mikroorganismen, die sowohl für die Tiergesundheit als auch für den Boden sehr wertvoll sind.


Was mich aber meisten freut und wo ich meiner Frau sehr dankbar bin, ist der Umstand, dass wir schon seit 6 Jahren völlig auf Antibiotika verzichten und alle unsere Tiere homöpathisch behandeln.
Der Erfolg hat uns überzeugt.
Dazu ist es aber sehr wichtig die Tiere genau zu beobachten und für jedes Tier das geeignete Mittel zu finden.


Dies ist ebenfalls ein Ziel des Kuhpraktikers, seine Tiere genau zu beobachten, einen Tiergesundheitsplan zu erstellen und das Verhalten sowie den Charakter des Tieres besser zu verstehen.

Dies war ein kurzer Überblick über unsere Geschichte, meine Motive, was ein Kuhpraktiker macht und wie Stallseminare funktionieren. Ebenso bin ich sehr dankbar einen richtigen Wohlfühlstall für unsere Tiere zu haben.

Donnerstag, 10. Februar 2011

"60 Sekunden Wie ein Augenblick alles verändert" .

Dieses Buch kann uns viele Denkanstöße geben, vor allem enthält es aber die Botschaft, dass sich unser Leben sehr schnell ändern kann und das Universum nur wenig braucht, um diese Veränderung zu bewirken.

Für mich persönlich ist es daher sehr wichtig, als aufrechter Mensch durchs Leben zu gehen und jedem Menschen mit Liebe und Mitgefühl zu begegnen.


Letztendlich geht es doch darum, wie wir mit Menschen und unserer Umwelt umgehen wollen. Leben wir bewusster im Augenblick. Dadurch wird uns auch klar, dass jeder Tag ein Geschenk Gottes an uns ist und das dann das, was wir daraus machen, unser Gechenk an uns selbst, an andere Menschen und an die Welt ist.


Ich habe auch die Erkenntnis gewonnen, dass alles was wir denken, sagen oder TUN sehr wichtig ist und große Bedeutung für unser Leben hat.


Wenn wir durch Ereignisse im Leben wachgerüttelt werden, verwandelt das nicht nur uns selbst, sondern auch die Menschen, mit denen wir zu tun haben. Täglich öffnen sich mehr Herzen.


Hinter dem Schleier der materiellen Welt, liegen Dinge und Mysterien, die unsere Sinne nicht erfassen können und unser Verstand nicht erklären kann. Doch Erziehung und Bildung sind darauf angelegt, uns die Herkunft unserer Seele und alle göttlichen Phänomene vergessen zu lassen.


Wichtig ist jedoch, wer wir sind und nicht dass, was wir glauben zu besitzen, zu haben oder was wir tun. Darum versuche ich jeden Tag etwas zu lernen, mir Wissen anzueignen und bemühe mich, dieses Wissen auch umzusetzen. Damit diese Welt, meine und unsere Welt ein bischen besser wird. Deshalb auch meine Dankbarkeits Stammtische.


Ich habe das klare Gefühl, dass wir immer beschützt werden und alles einen Sinn ergibt, auch wenn wir dies erst oft im nachhinein erkennen. Außerdem glaube ich, dass wir alle miteinander verbunden sind und wir alle zusammen mit Gott verbunden sind. So wie ein Tropfen aus dem Meer der Unendlichkeit, wobei Gott dieses Meer darstellt.


Viele Menschen glauben, ihre spirituelle Reise sei wertlos, wenn sie nicht eine unglaubliche, lebensverändernde, plötzliche Offenbarung erleben. Dr. Larry Dossey möchte den Menschen nahebringen, dass, das wirklich Wichtige der Tiefgang und die Ausdauer sind, nicht die plötzliche Offenbarung, nach der wir uns so sehr sehnen.


Das Universum scheint eine gütige, wundervolle Seite zu besitzen. Wenn es anders wäre, könnte man nicht davon ausgehen, dass Gedanken und Gebete heilen können.


Aber nur, wenn wir uns Zeit nehmen zu meditieren und nach innen zu gehen, entdecken wir enorme Schätze. Wir spüren ein unendliches Glück des Friedens und können den größeren Zusammenhang erkennen. Wir fangen an zu denken, statt zu reagieren.


Man lernt, dass man grundsätzlich eine bessere Chance hat, positiv mit einer Situation umzugehen, wenn man sich hinsetzt und sich einen Plan oder Gedanken dazu macht, bevor man impulsiv reagiert. Also frage ich mich zuerst immer: "Was würde die Liebe tun?" bevor ich reagiere.


Dank der Gespräche mit Gott von Neale Donald Walsch, habe ich die wunderbare Vorstellung, dass Gott niemals urteilt, immer für uns da ist und bereit ist mit uns zu kommunizieren.


Sofern wir mit ihm sprechen wollen durch Gebete oder einfach nur so, ist er für uns da und hat immer eine Botschaft für uns bereit. Die Frage ist einzig und allein nur, ob wir ihn auch hören und verstehen wollen.


Wir wissen nie, was morgen sein wird. Unser Leben kann jederzeit aus den Fugen geraten. Da ist es gut, jemanden zu haben, dem man voll und ganz vertrauen kann. Ich halte mich da an Gott und das Leben. Dankbarkeit ist für mich persönlich der Schlüssel zum Glück. Darum ist mein Gebet: "Danke lieber Gott für Alles"


Wir Menschen haben es gern, wenn der Weg fix und fertig vor uns liegt. Wir wollen ihn klar vor Augen haben, bevor wir uns entscheiden. Aber so funktioniert das nun mal nicht. Es geht darum, Gott zu vertrauen und das zu bewältigen, wozu wir auf die Welt geschickt wurden, auch wenn wir momentan nicht wissen, wohin uns der Weg führt. Unsere Intuition erklärt uns nicht, warum sie uns rät, dies oder jenes zu tun. Sie gibt uns nur eine Richtung vor und dieser gilt es zu folgen.


Wichtig ist auch das Eingeständnis, dass wir abhängig und verletzbar sind. Dies macht uns stärker, weil ich mich dadurch selber besser kennen und lieben lerne, wenn ich auch meine Wunden, Verletzungen und Schwächen zugebe und diese begreife.


Ich mache sie mir bewusst, akzeptiere was ist und lasse dann in Liebe los. Für mich geht es auf dieser Reise durchs Leben darum, immer mehr mein "Mensch sein" zu entdecken und der Mensch zu sein, der ich sein will. Natürlich können wir uns auch fragen, ob das was uns passiert auch gerecht ist oder warum nicht, doch bringt mich diese Frage keinen Schritt voran. Ob es gerecht ist oder nicht, ich muss ja trotzdem jeden Morgen aufstehen, um das Beste aus dem Tag zu machen. (Sofern ich aufstehen kann).


Um Mensch zu sein, erinnere ich mich daran, dass es im Leben vor allem darum geht, die Hand auszustrecken und dem zu helfen, der diese Hilfe gerade braucht, einem nach dem anderen. Wir müssen immer aus dem Herzen handeln, denn unser Ego hat grundsätzlich das falsche Motiv. Das Ego ist kaum zufrieden zu stellen und niemals zu befriedigen.


Ich habe gelernt, dass auch Leid wichtig ist. Wenn wir leiden, kommen wir nicht nur im Geiste Gott näher. Wir gewinnen auch als Mensch an Wert, denn durch unsere Erfahrung mit dem Leid, können wir dann anderen Menschen helfen, die in einer ähnlichen Situation sind. Außerdem bleibt uns ja immer noch die Hoffnung. Gott hilft uns, damit wir dann anderen helfen können.


Ich rufe mir immer wieder in Erinnerung, dass sich mein Tag aus Augenblicken zusammensetzt und wie ich diese Augenblicke gestalte, bestimmt wie mein Tag und damit mein Leben verläuft. Und außerdem wirkt sich dieser Augenblick auch darauf aus, wie der Tag meiner Mitmenschen verläuft, die mir begegnen.


In diesem Buch habe ich dazu eine sehr berührende Geschichte von David Wagner gelesen:

Der Gute-Laune-Macher: Ich arbeitete in meinem Frisörsalon, als eine Stammkundin hereinkam, um sich die Haare stylen zu lassen. "Nein ich habe heute nichts besonderes vor" sagte sie mir. "Ich möchte heute Abend einfach gut aussehen und mich gut fühlen.

Ich war an diesem Tag in super Stimmung und echt gut drauf. Ich gab ihr wie immer eine tolle Kopfhautmassage, wusch ihr die Haare und stylte sie anschließend. Wir hatten einen Mordsspass dabei. Wir lachten, flachsten herum und unterhielten uns großartig. Als sie ging, umarmte sie mich herzlich und um eine Spur länger als sonst.


Zwei Tage später erhielt ich einen Brief von ihr. Als ich anfing, ihn zu lese, wurde mir eiskalt zumute. Sie schrieb, sie hätte vorgehabt, sich an diesem Tag umzubringen und wäre nur gekommen, um bei der Beerdigung gut auszusehen. Sie schrieb auch, während des Haar stylens hätte sie ihre Meinung geändert, denn ich hätte ihr geholfen zu erkennen, dass das Leben besser sein konnte und es auch ein lebenswertes Leben gibt.


Ich war geschockt, wenn man hundert Kundinnen von mir nebeneinanderstellen und mich bitten würde, diejenige herauszugreifen, die an Selbstmord dachte, wäre sie die letzte an der Reihe gewesen.Sie war gesellig, kontaktfreudig und wirkte sehr erfolgreich. Ich hatte keine Ahunung, dass es in ihrer Seele so finster war. Ich war froh und demütig so viel bewirkt zu haben.


Ich fragte mich, was wohl passiert wäre, hätte ich sauer reagiert oder miese Stimmung an diesem Tag gehabt.


Erst jetzt begann ich die enorme Verantwortung zu spüren. Wieviele der 10 oder 15 Kundinnen, die jeden Tag durch meine Hände gingen, steckten in einer persönlichen Krise und brauchten ein Extraportion Freundlichkeit und Aufmerksamkeit? Mir wurde auf einmal klar, dass ich, selbt wenn es jede Woche nur eine einzige krisengeschüttelte Kundin gäbe, ziemlich viel bewirken konnte.Ich beschloss auf der Stelle, jede und jeden Kunden so zu behandeln, wie ich diese Frau behandelt hatte.


Unter dem Strich bedeutet das: Wenn wir da sein sollen, dann sollen wir auch bitte da sein. Vielleicht sind gerade wir der einzige Engel und Lichtblick, denn dieser Mensch noch hat.


Gewöhnliche Augenblicke können also zu außergewöhnlichen Erkenntnissen führen. Irgendetwas verändert sich in uns, ohne dass wir uns dies erklären können. Persönliches Wachstum summiert sich. Jede neue Erfahrung, ist ein weiterer Baustein für die Brücke zwischen unseren Bewusstsein un dem kollektiven Bewusstsein.


Genau betrachtet verändern jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat unser Leben.


Schließlich ist das Himmelreich in jedem von uns, und wir ernten, was wir säen. Es ist unsere Aufgabe das Leben zu achten und es weiterzutragen. Egal wo wir sind. Wir alle haben das göttliche Geburtsrecht, gesund glücklich und in Frieden zu leben. Sollten wir jedoch beschliessen, andere Menschen oder Lebewesen leiden zu lassen, so erzeugen wir nur Leid für uns selbst.


Man muss aber auch aufpassen, wenn man mit Energie arbeitet, kann es vorkommen, dass man die kranke Energie übernimmt, wenn man nicht weiß wie man sich vor ihr schützen kann und von ihr reinigen kann. Wir müssen Gott bitten uns als sein Werkzeug für Heilung zu benutzen. Nur Gott ist der Heiler und wir sind nur seine Gehilfen. Um dazu in der Lage zu sein, müssen wir lernen, alle Bindungen an unser Ego loszulassen und unser Herz zuerst in den Dienst Gottes zu stellen. Wir müssen nur uns selbst und Gott vertrauen. Dies erlebe ich bei REIKI Behandlungen.


Das Leben ist kurz und in jedem Augenblick können wir lieben, vergeben und das Leben leben, statt uns von unseren Gedanken und Ängsten zum Gefangenen degradieren zu lassen.


Nichts kann uns auf Dauer glücklich machen, denn wir sind schon glücklich, es sei denn, wir wir stören diesen Zustand.


Wenn wir das nicht beachten, laufen wir all den Dingen hinterher, von denen wir meinen, sie würden uns glücklich machen. Dinge vermitteln aber kein dauerhaftes Gefühl von Sinnhaftigkeit, Freude und innerem Frieden.


Deshalb sind einige der unglücklichsten Menschen oft die wohlhabendsten und mächtigsten, denn sie können sich nicht vorspielen, dass sie glücklicher wären, wenn sie nur über etwas mehr Geld, Macht oder Einfluss verfügen würden.


Aber je mehr ich mich nach innen orientiere, desto weniger brauche ich einen Erfolg um jeden Preis und desto weniger gestresst fühle ich mich, sodass ich wesentlich besser arbeiten kann. Je weniger ich dem Erfolg hinterherlaufe, umso schneller kommt er zu mir. Wenn ich wütend, ängstlich, besorgt oder depressiv bin, erinnere ich mich, dass ich an den falschen Stellen nach Frieden, Glück und Selbstliebe suche.


Mir geht es heute darum, so achtsam zu sein, dass ich Dinge erkenne und unterlasse, die meinen inneren Frieden stören.


Viele Menschen rauchen, nehmen Drogen, trinken zu viel oder essen zu viel, weil sie ihren Schmerz betäuben wollen. Oder sie arbeiten einfach zu viel, verbringen die Zeit vor dem Fernseher oder im Internet, um sich von ihrem Schmerz abzulenken. Das Problem dabei ist nur: Wir töten einfach den Schmerz ab, mit Medikamenten, betäuben ihn, umgehen ihn oder verdrängen seelischen Schmerz, ohne auf seine Botschaft zu hören.


Ich weiß, es ist schwer sich selbst zu ändern, mir ging es dabei nicht anders. Doch es gibt immer eine Ursache, um sich selber zu ändern. Wir haben die Möglichkeit entweder am Leben zu verzweifeln oder das Leben zu genießen und all seine Schönheit zu sehen. Das was ich durchgemacht habe, wünsche ich niemanden, aber ich hätte nie die Motivation gehabt, mein Leben derart zu verändern, wenn ich damals nicht dieses Leid und den Schmerz mitgemacht hätte.


Wenn wir einem Gefühl eine konkrete Form geben, spiegelt die äußere Welt uns das zurück , was unsere innere Welt erschaffen hat. Egal, ob wir Liebe, Freude, Angst oder Wut wählen, die Welt spiegelt uns genau diese Eigenschaften zurück. Schon ein altes Sprichwort sagt: "Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es zurück" Das gilt auch für unsere Gedanken. Das bedeutet, dass wir uns nicht als hilflose Beobachter zu fühlen brauchen, sondern die Möglichkeit haben, uns als Mitschöpfer unserer Welt zu erleben.


Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, wenn man alles was ist, genauso akzeptieren kann. Auch wenn wir uns darüber ärgern oder ein schlechtes Gefühl haben, ändert dies an der Situation nichts. Es gibt auch keine falschen Lebensentscheidungen mehr, denn erstens wer bestimmt was richtig und was falsch ist und zweitens geht es in unserem Leben darum, verschiedene Erfahrungen zu machen. Jede Erfahrung führt zu Entwicklung und Weisheit.


Ich persönlich nehme mich selbst und die Welt nicht mehr so ernst, egal wie die Umstände sind. Da habe ich grenzenloses Vertrauen zu Gott und in das Leben. Für mich ist meine Existenz ein Spiel des Lebens, die Frage ist nur, ob ich der Spieler oder die Spielfigur bin. Ich habe auch die Erkenntnis gewonnen, dass die Lösung für jedes Problem darin besteht, der Situation mit Liebe zu begegnen und das was ist zu akzeptieren. Das was ist, nicht zu bekämpfen, zu verdrängen, darüber zu jammern oder sich zu ärgern, sondern das Ereignis anzunehmen und in Liebe loszulassen.


Wenn ich Herausforderungen begegne stelle ich meistens die Frage: "Was würde die Liebe tun??" gebe aber zu, dass mir dies nicht immer gelingt.


Liebe Leser dies ist meine persönliche Zusammenfassung und Sichtweise des Buches von Phil Bolsta "60 Sekunden Wie ein Augenblick alles verändert" . Nicht jeder Leser teilt diese Meinung und hat eine andere Sicht auf die Dinge. Darum kann ich nur jedem Menschen, den dieses Thema interessiert, nur empfehlen dieses Buch zu lesen und sich seine eigenen Gedanken darüber zu machen.


Ich habe für mich selbst die "10 Wege zum Glück" entdeckt und bin dafür sehr dankbar.