Freitag, 10. Juli 2009

Reichtum - Wer ist nun reich?

Nachdem ich gestern über Wohlstand geschrieben habe, möchte ich euch heute eine sehr schöne Geschichte gefunden bei Zeitblüten vorstellen.

Wer ist nun reich?
Burkhard Heidenberger schrieb am 17.9.2008 zum Thema „Geschichten & Weisheiten“.

Eines Tages fuhr ein reicher Vater mit seinem Sohn aufs Land. Er wollte ihm zeigen, wie arm die Leute dort leben. Auch damit der Bub den Luxus besser schätzen lernt, den er ihm bietet. So verbrachte der Mann mit seinem Sohn ein paar Tage auf dem Bauernhof einer armen Familie.

Nachdem sie sich wieder verabschiedet hatten und sich auf dem Heimweg machten, fragte der Mann seinen Sohn: „Hast du jetzt gesehen, wie gut es dir geht und was du alles hast, wovon diese armen Leute nur träumen können?“

Darauf der Bub: „Ich habe vieles gesehen. Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben, und die armen Leute auf dem Bauernhof mehrere Tiere haben. Wir haben ein großes Schwimmbad im Garten, die armen Leute haben einen See. Unser Haus ist am Abend auch Außen hell beleuchtet. Die armen Leute haben den Sternenhimmel. Wir haben einen großen eingezäunten Garten, wo ich spielen kann. Die Kinder der armen Leute spielen im Wald und in den Wiesen.“

Der Vater wurde nachdenklich. Der Sohn sah in an und sagte: „Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind!“

Autor unbekannt

Diese kurze Geschichte gefällt mir deshalb so gut, weil sie zeigt, dass uns oft gar nicht bewusst ist, welche „Reichtümer“ wir besitzen. Und diese Reichtümer sind selten von großem materiellem Wert.

gelesen bei http://www.zeitblueten.com/

Da auch ich auf dem Land wohne und dieses Land sogar bewirtschaften darf, kann ich täglich diesen Reichtum sehen, jedoch bedarf es immer wieder solcher Geschichten, dass mir der Reichtum auch bewußt wird. Oftmals schätze ich viel zu wenig all den Reichtum, der mich umgibt. Darum habe ich auf meiner HP http://www.freude-im-leben.com/ auch ein Dankbarkeitstagebuch eingerichtet um mich für den Reichtum und die Schönheit, die ich täglich geniessen darf auch bedanken zu können.

Kommentare:

  1. Ja, Kindermund tut Wahrheit kund, lieber Helmut!

    Ich habe es schon früher immer genossen, wenn ich an den Gärten von Bungalow-Besitzern vorbeiwanderte, die extra am Hang ein unverbaubares teures Grundstück gekauft hatten und dann jede freie Minute damit verbrachten, das nötige Kleingeld zu verdienen oder sich um ihren Besitz zu kümmern, damit alles schön ordentlich blieb. Sie hatten kaum Muße, den herrlichen Blick und den Schatten unter ihren Bäumen zu genießen.

    Ich "Armer" dagegen konnte meine kleine Mietswohnung einfach abschließen, meiner Wege gehen und mich überall stundenlang hinsetzen, wo es mir gefiel. Das ist wahrer Reichtum!

    Wir sind doch alle nur auf der Durchreise und können nichts mitnehmen. Warum also nicht mit etwas leichterem Gepäck reisen?

    Ich wünsche Dir einen unbeschwerten und reichen Freitag,
    Jürgen

    AntwortenLöschen
  2. Lies im Neuen Testament 2.Korinther Kapitel 8

    AntwortenLöschen